Offener Brief an den LWL

Wenn Ihnen Klimagerechtigkeit wichtig ist, setzen Sie ein Zeichen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir schreiben Ihnen, weil der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) immer noch 6.653.232 RWE-Aktien hält. Wir fragen uns warum und laden Sie ein, diese Frage zu beantworten.

Welche starke Verbindung zwischen dem LWL und RWE rechtfertigt es, weiter an den Aktien festzuhalten? Denken Sie, dass Sie durch den Aktien-Besitz bei strategischen Entscheidungen von RWE mitbestimmen können? Glauben Sie, dass RWE in der Zukunft eine wichtige Rolle in der Energieversorgung spielen wird?

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LWL, raus aus RWE – Briefübergabe

In dieser Woche, vor der jährlichen RWE-Hauptversammlung, übergeben Klimaaktivist*innen in ganz NRW einen offenen Brief an ihre Bürgermeister*innen und Landrät*innen um sie zum Verkauf ihrer RWE-Aktien aufzufordern. Die Entscheidungsträger*innen des LWL wollten den Brief leider nicht persönlich in Empfang nehmen, aber Post bekommen sie von uns natürlich trotzdem, begleitet von einer coolen Foto-Aktion. Und dafür brauchen wir eure Unterstützung! Also kommt am Mittwoch vor das LWL-Landeshaus und zeigt, was ihr von den RWE-Aktien des LWL haltet – nämlich gar nichts!

Wann? Am Mittwoch, den 25. April 2018 um 18 Uhr
Wo? Vor dem LWL-Landeshaus, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, Münster

Hintergrund:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält, so wie 20 andere Kommunen in NRW auch, immer noch 6.653.232 Aktien an dem fossilen Rohstoffunternehmen RWE. RWE ist der größte CO2-Emittent in Europa und zerstört durch die Abbau und die Verbrennung von Braunkohle nicht nur das Klima, sondern auch die Natur und den Lebensraum der Menschen in rheinischen Braunkohlerevier. Und jetzt plant RWE auch noch den Bau eines neuen Kohlekraftwerks!
Wir finden, dass der LWL diese Zerstörung nicht unterstützen darf und fordern daher von LWL-Direktor Matthias Löb und den Fraktionsspitzen von CDU und SPD, den Verkauf der RWE-Aktien zu veranlassen und sich auf ethisch-ökologische Anlagerichtlinien festzulegen, die Investitionen in klimazerstörende Unternehmen ausschließen.

Universität Münster schließt als erste Hochschule Deutschlands Investitionen in klimaschädlichen Kohle-, Öl- und Gassektor aus

Diese Divestment-Entscheidung ist ein Teilerfolg für die Initiative Fossil Free Münster, die ihre Kampagne fortführen will

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Münster, 13.03.18 – Nach der Stadt Münster entzieht auch die Universität Münster dem klimaschädlichen Kohle-, Öl- und Gassektor ihre Unterstützung und schließt als erste Hochschule Deutschlands Kapitalanlagen in diesen Sektor aus. Für die Initiative Fossil Free Münster, die seit Jahren auf dieses Divestment hingearbeitet hat, ist dies ein Grund zum Feiern, da sich das Rektorat hiermit gegen klimaschädliche Geschäftspraktiken stellt.

Gleichzeitig kündigte die Initiative an, dass sie sich weiter engagieren wird, um auch die über €1,4 Millionen Stiftungsgelder der Uni von Gas-, Öl- und Kohleunternehmen zu befreien, da diese den Klimawandel anheizen. Über Aktienfonds investieren die unselbständigen Stiftungen weiter in Unternehmen, die für die Klimakrise verantwortlich und teilweise für Menschenrechtsverletzungen bekannt sind. Dazu gehören u.a. BASF, BP, BHP, Statoil, Rio Tinto, OMV, Total Capital, Wells Fargo, Glencore, Royal Dutch Shell und Statoil.

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Soli-Party ein voller Erfolg!

Vergangenen Sonntag haben wir an einem Waldspaziergang durch den Hambacher Wald teilgenommen. Mehr als 450 andere Menschen waren mit dabei. Erschrocken sahen wir nahe der Abbruchkante die Verwüstung durch den Kohleabbau.

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Naturzerstörung an der Rodungskante des Braunkohletagebaus Hambach

Doch es gibt auch Lichblicke. Denn 365 Tage im Jahr übernachten Menschen im Hambacher Forst, um ihn vor der Abholzung durch den RWE-Konzern zu schützen! Am Rande des  sonntäglichen Waldspazierganges durch das gefährdete Gebiet haben wir die Waldbewohner*innen getroffen und Spenden in Höhe von

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1.500 Euro überreicht (siehe Foto). Die Spenden waren durch eine Soli-Party im Kulturzentrum „Die Baracke“ zusammengekommen und sollen dem Erhalt der mittlerweile auf über 20 Baumhäuser angewachsenen Proteststadt dienen.

Wir danken allen, die gespendet haben, von ganzem Herzen. Es war eine tolle Party. Die Menschen, die im Hambacher Forst leben, brauchen gerade jetzt, bei diesen eisigen Temperaturen, unsere volle Unterstützung. Dass RWE diesen Wald weiter roden will, um auch noch den letzten Rest Kohle aus dem Boden zu pressen, wollen wir nicht hinnehmen. Der Hambacher Forst ist und bleibt schützenswert!

Soli-Party für den Hambacher Forst

Wir feiern für den Erhalt des Hambacher Forsts und in Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort!

Wann? Am Freitag, den 2. Februar ab 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
Wo? In der Baracke, Scharnhorststraße 100
Mit: Daniel und der Andere (Alternative), ABK (Punk) und Warenfetisch (Punk) und anschließend DJ’s (Techno, 80’s, House und Hip Hop)

Der Eintritt ist gegen Spende.

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Hunderte Bürger*innen fordern vom LWL ein Ende klimaschädlicher Investments

23.11.2017, Münster. Aktivist*innen von Fossil Free Münster übergaben heute rund 350 von Bürger*innen unterzeichnete Postkarten an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Darin fordern die Unterzeichner*innen den LWL dazu auf, Verantwortung für die Menschen, das Klima und zukünftige Generationen Westfalen-Lippes zu übernehmen.
Kurz vor Beginn der zweiten Landschaftsversammlung diesen Jahres wurden die
Fraktionsvorsitzenden der „Gestaltungsmehrheit“ Eva Irrgang (CDU) und Holm Sternbacher (SPD) von der Initiative Fossil Free Münster begrüßt.
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Münster – Rheinland. „Ende Gelände“ auch für den LWL

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Aktivist*innen von „Fossil Free Münster“ legen als Teil der Aktion „Ende Gelände“ symbolisch die Grube Hambach lahm und fordern den Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum Divestment auf.

Im Rahmen der vielfältigen Protestaktionen parallel zur aktuell stattfindenden Internationalen Klimakonferenz (COP 23) in Bonn wurde auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) kritisiert. Bei der aufsehenerregenden Aktion Zivilen Ungehorsams „Ende Gelände“ am letzten Sonntag (05.11.2017) imRheinland wurde neben dem Kohlekonzern RWE auch der LWL für seine klimaschädliche Politik angeklagt. Die Klimaschutzgruppe „Fossil Free Münster“ trug ein Banner in die
Grube, das die Beteiligung des LWL an RWE anprangerte.

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